Berliner Festspiele präsentiert:

Jazzfest Berlin – Ches Smith: Clone Row

Mo Di Mi Do Fr Sa So
01. November 2026
Beginn: 22:30
Einlass: 21:00
Vorverkauf: ab 19€€ (zzgl. Gebühr)
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Jazzfest Berlin – Ches Smith: Clone Row

Ches Smith ist einer der gefragtesten und vielseitigsten Schlagzeuger*innen des Jazz und der improvisierten Musik. Er arbeitet regelmäßig mit Musikern wie Craig Taborn, Tim Berne und Marc Ribot zusammen, tritt aber ebenso als dynamischer Bandleader in Erscheinung. Sein eindrückliches Quartett Clone Row umfasst Mary Halvorson und Liberty Ellman an der Gitarre sowie den in Berlin ansässigen Bassisten Nick Dunston. Gemeinsam schaffen sie einen sich ständig wandelnden Fusion-Sound und setzen funkige, kratzige Grooves in straff arrangierten Erkundungen ein, um alle Genres hinter sich zu lassen.

 

Im Anschluss: Afterparty mit SACODE | 23:30 | Quasimodo, Eintritt frei

Viele zeitgenössische Jazzmusiker*innen ließen sich bekanntermaßen ursprünglich vom Rock inspirieren – ein Genre, das in technischer Hinsicht um einiges niedrigschwelliger ist. Dieser Hintergrund bleibt in der Regel auch bei Künstler*innen, die sich formal anspruchsvolleren Projekten zuwenden, ein Teil ihrer musikalischen DNA. Ein Beispiel dafür ist Ches Smith. Der gebürtige Kalifornier fand seine eigene Stimme in der Szene für alternativen Rock in der Bay Area und arbeitete mit Bands wie Xiu Xiu, den Secret Chiefs 3 und Evangelista um Carla Bozulich zusammen. Seit geraumer Zeit ist Smiths Werdegang von sich überschneidenden Interessen geprägt: Während er traditionelle Musik aus Haiti studierte, arbeitete er gleichzeitig eng mit dem Saxofonisten Tim Berne und dem Pianisten Craig Taborn zusammen und interpretierte Kompositionen von John Zorn. Mit seinem Quartett Clone Row aber bringt er seine früheren Interessen und seine improvisatorische Praxis wohl nahtloser zusammen als in jedem anderen seiner zahlreichen Bandprojekte.

Das Debütalbum der Gruppe aus dem Jahr 2025 greift Ideen auf, die unter anderem von Ornette Colemans Band Prime Time, den Minutemen und Gang of Four inspiriert sind. Es betrachtet diese Einflüsse jedoch aus einer dezidiert zeitgenössischen Perspektive. Angetrieben wird der Sound des Quartetts durch das kraftvolle Zusammenspiel von Mary Halvorson und Liberty Ellman, zwei der versiertesten und vielseitigsten