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Martha High & The Italian Royal Family

Mo Di Mi Do Fr Sa So
21. Januar 2020
Beginn: 22:30
Einlass: 21:00
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Martha High & The Italian Royal Family

James Brown! Jeder kennt den Godfather of Soul. Jeder kennt seinen legendären Song “Cold Sweat”. Aber nur wenige kennen die Geheimwaffe, die in diesem und vielen anderen seiner Songs auftaucht: Mrs. Martha High ist eins der am besten gehüteten Geheimnisse des Soul. Mit ihrem neuen Album, das sie mit dem italienischen Soul-Botschafter Luca Sapio in analogem Sound aufgenommen hat, kommt Martha High in standesgemäß großer Bandbesetzung inkl. Luca Sapio Ende Januar 2020 für zwei Konzerte nach Deutschland. Martha High & The Italian Royal Family spielen am 21. Januar 2020 in Berlin im Quasimodo und am 22. Januar 2020 in Hamburg im Mojo Club. 35 Jahre lang war Mrs. Martha High Backgroundsängerin für James Brown. Sie ist es, die die unfassbar hohe Sopran-Note singt, mit der “Payback” beginnt. Sie war beim legendären Auftritt in Boston dabei, als James Brown am Abend nach der Ermordung von Martin Luther King auf der Bühne stand. Sie flog mit ihm nach Vietnam, um die US-Soldaten zu unterhalten, und sie war auch 1974 in Kinshasa, Zaire beim legendären „Rumble In The Jungle” zwischen Muhammad Ali und George Foreman. Martha war Browns Freundin, seine Vertraute und seine Unterstützerin. Vielleicht war sie damals einfach zu schüchtern und zu jung, um ein Soloalbum in Angriff zu nehmen. Doch die Zeiten haben sich geändert. Heute ist Mrs. Martha High the hardest working woman in show business und tourt als Leadsängerin von Maceo Parkers Band durch die ganze Welt. Wenn es heißt, eine Sängerin habe „Soul“, dann ist damit gemeint, dass sie die Seele der Hörer berühren kann. Diese Fähigkeit kann weder nachgeahmt noch erlernt werden – man hat sie, oder man hat sie nicht. Und so rührt Marthas Stimme im Tiefsten der Seele. Sie singt keinen Song einfach so, sondern interpretiert ihn auf immer einzigartige Weise, unterstützt von ihrer Band, der „Italian Royal Family“. Die Texte des Albums sind inspiriert von den großen politischen und sozialkritischen Werken der Siebziger, von Marvin Gaye, James Brown und Curtis Mayfield. Auf Songs wie „I Sing America“ singt Martha für die Gleichberechtigung aller Minderheiten in den USA. Sie selbst sah sich durch die vergiftete politische Lage im Land gezwungen, nach Europa zu ziehen. Auch das bewegende „Land of Broken Promises“ nimmt sich des kontroversen Themas Einwanderung an und beschreibt, wie schnell der American Dream zum amerikanischen Albtraum werden kann. Optimistische Songs wie „Little Spark“ wiederum fordern die Menschen zu größerem Zusammenhalt auf, als Reaktion auf ein Klima der Angst. Das Album mischt funkigen Blues mit schwelgerischen Bläserarrangements, die an die goldene Ära italienischer Soundtracks wie die von Piero Piccioni, Luis Bacalov und Ennio Morricone erinnern. Es wurde in Lucas beeindruckendem Studio voller Analogtechnik in Rom aufgenommen. Ein heimlicher Höhepunkt des Albums ist der Song „I Still Have A Lot To Learn“, auf dem der italienische Maestro Antonello Vannucchi (Kopf der Band Marc 4 und Keyboard-Player für tausende ikonischer Italo-Soundtracks) an der Hammond B3 sitzt und die melancholische Ballade glorreich untermalt. Leider war es seine letzte Aufnahmesession, kurze Zeit später starb er. Gelegentlich gibt es Alben, die einfach zeitlos sind. „Nothing’s Going Wrong“ ist so ein Album. Es verbindet goldenen Soul und italienische Soundtracks der Sechziger. So entsteht ein Funk/Soul-Meisterwerk, mit dem eine der Größen des Soul noch einmal glänzen darf: Miss Martha High!

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